130 Kilo Heroin im Lkw - Fernfahrer freigesprochen

Ein Fernfahrer aus Bulgarien ist am Landesgericht Ried im Innkreis im Zusammenhang mit einem großangelegten Drogenschmuggel freigesprochen worden. Das berichtete sein Anwalt Jürgen Stephan Mertens am Donnerstag.
Ein Fernfahrer aus Bulgarien ist am Landesgericht Ried im Innkreis im Zusammenhang mit einem freigesprochen worden. Das berichtete sein Anwalt Jürgen Stephan Mertens am Donnerstag.

Der Bulgare war mit seinem Kühl-Lkw Anfang Jänner am Grenzübergang nach Deutschland in Suben kontrolliert worden. Die Suchtgiftfahnder entdeckten rund 130 Kilogramm Heroin mit einem Schwarzmarktwert von circa 50 Mio. Euro, die im Anhänger eingeschweißt waren. Der Fahrer beteuerte, nichts von der heißen Fracht gewusst zu haben. Er wanderte trotzdem in Untersuchungshaft.

Im Prozess am Mittwoch hatte das Gericht nach verschiedenen von der Verteidigung vorgebrachten Beweisanträgen Zweifel an der Schuld des Angeklagten und sprach ihn deshalb frei. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel, das Urteil ist somit bereits rechtskräftig, erklärte Mertens.
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