Schockierendes Ergebnis einer internen Untersuchung bei der Pensionsversicherungsanstalt vor rund einem Jahr: Ein Mitarbeiter soll über 16 Jahre hinweg Pensionisten "erfunden" und deren Bezüge einkassiert haben. Laut Anklage gegen den Ex-Mitarbeiter soll der Mann auf diese Weise 1,35 Millionen Euro abgezweigt haben.
Dass die Masche so lange gut ging, lag wohl auch daran, dass der Mann eine leitende Funktion einnahm und dadurch frühzeitig vor bevorstehenden Kontrollen wusste. Seine erfundenen Pensionisten soll er einfach aus dem EDV-System abgemeldet und danach wieder angemeldet haben.
Der Ex-Mitarbeiter ist geständig, bestreitet aber die Höhe des Schadens. Er muss sich am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt verantworten.