Politik

13,5 Mio. Euro für Hilfsorganisationen im Ausland

Mit 13,5 Millionen Euro hat die Regierung im Ministerrat die bisher größte Auszahlung aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) beschlossen.
Heute Redaktion
17.03.2021, 13:50

Wie die Regierung am Mittwoch nach dem Ministerrat bekannt gab, werde Österreich in Sachen humanitärer Hilfe mehr Geld zur Verfügung stellen. Mit einer Summe von 13,5 Millionen Euro hat die Regierung am Mittwoch im Ministerrat die bisher größte Auszahlung aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) beschlossen.

Mehr Geld denn je

Vizekanzler Werner Kogler betonte, dass damit für österreichische Hilfsorganisationen im Ausland mehr Geld denn je zur Verfügung steht, um die Auswirkungen der Corona-Krise einzudämmen. Konkret werde die Hilfe bei der Unterernährung, etwa in Afrika, rund um Syrien und in der Ost-Ukraine eingesetzt. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die Verdopplung des AKF von 25 auf 50 Mio. Euro im vergangenen Jahr – bis Ende der Legislaturperiode sollen es sogar bis zu 60 Mio. sein – ist vor allem auf den Druck der Grünen zurückzuführen.

Die Pandemie habe vielerorts wie ein "Brandbeschleuniger" gewirkt, mit den neuen Hilfszahlungen wolle man zumindest einen Teil der Notlage lindern und den österreichischen NGOs mehr Planungssicherheit geben, hieß es.

Sieben Millionen für Afrika

Sieben Millionen fließen in vier afrikanische Staaten (Äthiopien, Mosambik, Uganda und Burkina Faso). Der Libanon und Jordanien erhalten jeweils 2,5 Millionen und für die Ostukraine 1,5 Millionen Euro.