Ereignet hatte sich die Tat Anfang August beim Bahnhof in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg). Der Mann gab vor Gericht zu, dass er das Mädchen vergewaltigt und versucht hatte, sie auszurauben. Bei seinem Alter hatte er jedoch gelogen: In der Asylunterkunft war er als 17-Jähriger gemeldet, einem Gutachten zufolge dürfte er bei der Tat aber zumindest 21 Jahre alt gewesen sein.
Sein Tatgeständnis sowie der Umstand, dass er bisher unbescholten war, seien ihm mildernd angerechnet worden, ebenso dass es teilweise beim Versuch blieb. Erschwerend gewertet wurde, dass mehrere Delikte zusammengekommen und Gewalt gegenüber Minderjährigen ausgeübt wurde.
Der Mann wurde wegen Vergewaltigung, versuchten Raubes und einem Urkundendelikt betreffend der falschen Altersangaben zu sechs Jahren unbedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.