Die US-Amerikanerin Brandy Buckley fuhr mit ihrem Sohn zum Drive-in einer Filiale der Eisdielenkette "Brusters" und bestellte wie so oft Butter-Pekannuss. An einer Ampel biss sie herzhaft zu – doch dieser Bissen sollte alles verändern.
"Als ich schluckte, spürte ich etwas in meiner Kehle, das irgendwie stecken blieb", erzählt Buckley dem lokalen TV-Sender WESH-TV. Zunächst dachte sie an eine Pekannuss. Dann entdeckte sie einen Nagel – perfekt eingeschlossen im gefrorenen Eis.
Wie die "New York Post" berichtet, folgten zahlreiche Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Operationen. Laut Klage war das Dessert mit mehreren Nägeln und Metallsplittern verunreinigt. Nicht alle Fremdkörper konnten entfernt werden. Es kam zu schweren Komplikationen. Wegen einem Blutgerinnsel musste ihr unter anderem ein Teil des Darms entfernt werden.
Das Schlimmste für die 43-Jährige: Der Vorfall nahm ihr die Fähigkeit, weitere Kinder zu bekommen – ein lebenslanger Traum zerplatzte an diesem Tag.
Jahre später nach diesem Vorfall im Jahr 2018 sprach ihr ein Gericht nun 14 Millionen Dollar Entschädigung zu. Ein kleiner Trost für einen Albtraum, der mit einem harmlosen Eis-Stopp begann.