Rocco Grimaldi brachte die US-Amerikaner in der 28. Minute verdient in Front, Carter Mazur erzielte in der 39. Minute aus der Mitte unbedrängt das 2:1, ehe Lane Hutson früh im Finaldrittel für die Entscheidung sorgte, den Puck aus spitzem Winkel über die Linie stocherte (44.). Nick Pebrix fixierte mit einem Empty-Net-Goal in der 58. Minute den 4:1-Endstand.
Die Freude über den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich der Österreicher durch Thomas Raffl (38.) nach einer sehenswerten Powerplay-Kombination hielt lediglich eine Minute. Eine vor allem defensiv stabilere Leistung brachte keinen Punktgewinn, auch, weil die heimischen Cracks fahrlässig mit ihren Chancen umgingen.
Die US-Amerikaner gingen es im ersten Durchgang noch verhalten an. Sean Farrell (5.) scheiterte an Keeper Bernhard Starkbaum. Trotz phasenweise deutlicher Überlegenheit machten die Nordamerikaner zu wenig aus ihren Chancen. Die besten Gelegenheiten in einem starken ersten Drittels der Österreicher machte US-Rückhalt Cal Petersen zunichte, parierte gegen Raffl (9.) und Ali Wukowits (15.). Vor dem US-Führungstreffer fehlten Manuel Ganahl, der einen Schuss ablenkte, nur Zentimeter (24.), Dominic Zwerger fand ebenso in Petersen seinen Meister (40.).
Im Finalabschnitt wurden die Österreicher noch mutiger, doch Peter Schneider und Eishockey-Hoffnung Marco Rossi scheiterten in einer Doppelchance (48.), Zwerger ließ die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer per Penalty in der 52. Minute liegen, scheiterte eine Minute später ebenso an Petersen. Starkbaum verhinderte auf der Gegenseite gegen Alex Tuch und Michael Eyssimont (jeweils 50.) eine höhere Niederlage.
Österreichs Eishockey-Cracks belegen in der Gruppe A in Tampere mit einem Punkt von der Overtime-Niederlage gegen Frankreich den vorletzten Platz vor den noch punktelosen Deutschen. Am Freitag (19.20 Uhr) steigt das vorentscheidende Duell gegen unsere Nachbarn. Zuvor haben die heimischen Eishockey-Cracks bereits gegen Frankreich in der Overtime (1:2), gegen Schweden (0:5) und gegen Dänemark (2:6) Niederlagen hinnehmen müssen. Weitere Gegner sind noch Finnland (20. Mai) und Ungarn am 22. Mai. Das schlechteste Team der beiden Vorrundengruppen steigt jeweils ab.