Nahost-Konflikt

14 weitere Geiseln auf dem Weg in die Freiheit

Die Übergabe von weiteren 14 israelischen Geiseln an das Rote Kreuz hat am Samstagabend begonnen, wie ein Sprecher der Hamas mitteilt.
Newsdesk Heute
25.11.2023, 18:37
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Am zweiten Tag der Feuerpause in Nahost will die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas nach israelischen Angaben 14 in den Gazastreifen verschleppte Geiseln freilassen. Doch zuerst müsse Israel Lastwagen mit Hilfsgütern die Passage in den Norden erlauben. Die Hilfsgüter aus dem Ausland gelangen über den Grenzübergang Rafah in den Süden des Gazastreifens.

Feuerpause vor Verlängerung

Die israelische Armee spaltete das lang gezogene Gebiet mit ihrer Offensive aber in zwei Teile und kontrolliert in der Mitte eine wichtige Straße von der Grenze zu Israel bis ans Meer. Außerdem muss Israel am Samstag 42 palästinensische Gefangene freilassen, teilten die israelischen Strafvollzugsbehörden mit.

Laut Ägypten sollen alle beteiligten Parteien einer möglichen Verlängerung der seit Freitag geltenden Feuerpause nicht abgeneigt sein. Die ursprünglich viertägige Feuerpause könnte demnach um ein oder zwei Tage verlängert werden, wie Sky News berichtet.

Dies teilte Diaa Rashwan, der Leiter des staatlichen ägyptischen Informationsservices mit. Ein israelischer Militärsprecher korrigierte derweil die zuvor veröffentlichten Zahlen der Geiseln, die im Gegenzug für palästinensische Gefangene am Samstag freikommen sollen. Nun sollen 14 Hamas-Geiseln freikommen, Israel wird im Gegenzug 42 Häftlinge freilassen.

Schüsse in Flüchtlingslager

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass militante Palästinenser in einem Flüchtlingslager im Westjordanland zwei Menschen erschossen haben, weil sie im Verdacht standen, geheime Informationen an Israel weitergegeben zu haben. Der Mob trat dann auf die blutigen Leichen ein und schleppte sie durch Gassen, bevor die Gruppe versuchte, die vermeintlichen Verräter an einen Strommast zu binden. Die Szenen wurden in sozialen Netzwerken verbreitet.

Die beiden Opfer wurden beschuldigt, den israelischen Sicherheitskräften bei einer grösseren Razzia der Armee geholfen zu haben, bei der am 6. November drei bedeutende Kämpfer getötet wurden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP von einem palästinensischen Sicherheitsbeamten. Die beiden angeblichen Informanten seien Ende 20 und Anfang 30 gewesen, hieß es. Einer von ihnen stamme aus dem Flüchtlingslager Tulkarem, in dem der Übergriff stattfand.

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