15.000 Volt durchzuckten zwei ÖBB-Techniker

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Bei einem Arbeitsunfall in Leoben-Donawitz wurden Dienstagfrüh zwei ÖBB-Techniker von 15.000 Volt getroffen und verletzt.

Ein 30- und ein 20-jähriger Arbeiter waren am Dienstag gegen 8.20 Uhr im Bereich Annaberggasse in Leoben-Donawitz damit beschäftigt, einen Überleitungsmasten der dortigen Bahnlinie zu reparieren. Vermutlich aus Unachtsamkeit kamen sie in die Nähe einer Hochspannungsleitung und wurden Stromüberschlag mit 15.000 Volt getroffen wurden.

Der Strom in der Leitung dürfte nicht abgeschalten worden sein. Die Arbeiter berührten die Hochspannungsleitung zwar nicht, bei 15.000 Volt reicht es allerdings, nur in die Nähe zu kommen. Der Strom schlägt dann auch den Körper über, er wird zum Leiter.

15.000 Volt sind 65-mal stärker, als das was aus einer herkömmlichen Steckdose kommt.

Die Männer erlitten leichte Verbrennungen im Gesichts- und Augenbereich und mussten im LKH Hochsteiermark stationär aufgenommen werden. "Bei Stromunfällen ist es wichtig, Betroffene mindestens 24 Stunden zu beobachten, weil es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann", so ein Mitarbeiter des Roten Kreuz gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Die beiden Arbeiter haben keine Erinnerung an den Vorfall. (csc)

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