15.639 junge Oberösterreicher suchen eine Wohnung

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15.639 junge Oberösterreicher zwischen 18 und 29 Jahren sind auf der Suche nach einer Wohnung. Das Land OÖ hat ein eigenes Programm für "Junges Wohnen". Allerdings: Seit 2014 wurden dabei nur vier Wohnanlagen mit 63 Wohnungen gebaut. Die SPÖ übt jetzt scharfe Kritik.
15.639 junge Oberösterreicher zwischen 18 und 29 Jahren sind auf der Suche nach einer Wohnung. Das Land OÖ hat ein eigenes Programm für "Junges Wohnen". Allerdings: Seit 2014 wurden dabei nur vier Wohnanlagen mit 63 Wohnungen gebaut. Die SPÖ übt jetzt scharfe Kritik.
Tausende junge Oberösterreicher sind derzeit auf der Suche nach einer Wohnung. Das enthüllt eine Anfrage der SPÖ an den zuständigen Wohnbaulandesrat LH-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ).

SP-Klubchef Christian Makor und die Abgeordnete Roswitha Bauer wollten wissen, wie hoch der aktuelle Nettobedarf an Wohnungen für junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren ist. Antwort des Wohnbauressorts: "Der zuletzt erhobene Nettobedarf nach Alter (18-29) beträgt 15.639".
Um günstigeren Wohnraum für junge Menschen zu schaffen, wurde vom Land vor zwei Jahren die Initiative "Junges Wohnen" beschlossen. Ziel laut Land: "kostengünstigen und maßgeschneiderten Wohnraum zu schaffen, der den Bedürfnissen junger Menschen entspricht und daher diesen vorbehalten ist".

Allerdings: Bisher wurden insgesamt erst 63 Wohnungen im Zuge der Initiative gebaut und bezogen. Um den Bedarf zu decken, bräuchte man ungefähr 250 Mal so viele Wohnungen, rechnet die SPÖ vor.

"Schuld ist das Kaputtsparen des Wohnbaubudgets. Hätten ÖVP und FPÖ den Wohnbau nicht Jahr für Jahr gekürzt, gäbe es jetzt mehr Mittel für die Jungen", so SP-Wohnbausprecher Christian Makor. Er fordert einmal mehr das "5x5-Modell" (junge zahlen 5 Jahre lang nur 5 Euro pro Quadratmeter) für Junges Wohnen.

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