15-Jährige vergewaltigt: 2 Asylwerber nun vor Gericht

Am Dienstag stehen zwei 18-Jährige in St. Pölten vor Gericht: Sie sollen eine 15-Jährige in Tulln vergewaltigt haben.

Der Fall sorgte im Vorjahr für Entsetzen: Ein Trio hatte am Abend des 25. April 2017 eine 15-Jährige verfolgt und beim Messegelände in Tulln vergewaltigt. Das Opfer konnte flüchten, wurde eingeholt und in der Au noch einmal missbraucht. Ein Massen-DNA-Test (rund 60 Männer wurden untersucht) war die Folge, in der Bevölkerung herrschte große Verunsicherung ("Heute" berichtete). Ein Afghane und ein Somalier wurden ausgeforscht. Auch ein dritter Täter - der jedoch nie gefasst wurde - soll dabei gewesen sein.

Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Am Dienstag müssen die zwei Asylwerber (18) in St. Pölten vor ein Schöffengericht, der Fall wird aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Beide Flüchtlinge sind nach dem Jugendstrafrecht angeklagt.

Der Fall hatte damals auch politisch für Wirbel gesorgt. Der Tullner Bürgermeister verurteilte die Tat und verhängte einen Aufnahmestopp bei Asylwerbern.

(Lie)

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