15-Jährige vergewaltigt: 2 Asylwerber vor Gericht

Knapp ein Jahr nach der Tat mussten zwei Asylwerber (18,19) in St. Pölten auf die Anklagebank. Das Duo hat laut Anklage eine 15-Jährige vergewaltigt.
Im Kapuzenpulli, den Blick auf den Boden gerichtet schlichen zwei Flüchtlinge am Dienstag in den St. Pöltner Gerichtssaal. Ein Afghane und ein Somalier mussten sich wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung verantworten.

Wie berichtet hatte das Duo eine 15-Jährige im April 2017 in Tulln abgepasst und zwei Mal vergewaltigt. In der Folge mussten sich 65 Männer einem Massen-DNA-Test unterziehen, ein Afghane wurde festgenommen, kurz darauf stellte sich auch der Somalier. Der Bürgermeister verhängte daraufhin einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge.

Das Opfer war bereits kontradiktorisch einvernommen worden, um ein neuerliches Aufeinandertreffen mit den Angeklagten zu verhindern. Die 15-Jährige ist seit dem Drama in Behandlung. Ihr Verteidiger Ewald Stadler sagt: "Ihr Verhältnis zu Männern ist gestört." Der Verteidiger wird Schadensersatzansprüche anmelden, ist sich aber im Klaren: "Von den beiden Männern wird es keinen Ersatz geben. Da ist das Drama dieser verfehlten Politik, wo man diese Männer ohne jegliche Vorkehrung in die Nähe von jungen Frauen lässt."

CommentCreated with Sketch.17 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die beiden Asylwerber sprachen in den Einvernahmen indes immer von einvernehmlichen Sex, wiesen die Vergewaltigungsvorwürfe zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ein Urteil wird am Dienstagnachmittag erwartet.

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(Lie)

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