15-Jährigem wegen Ärztefehlers Bein amputiert?

Einem Jugendlichen musste in Vorarlberg nach einem Unfall auf einer Rodelbahn das Bein abgenommen werden. Ein Gutachten weist nun darauf hin, dass es offenbar durch Ärztefehler so weit gekommen ist.

Der 15-Jährige war auf der Sommer-Rodelbahn "Alpine Coaster" in Golm unterwegs, als er in einer Kurve aus der Bahn flog und in das Fangnetz stürzte. Dabei verletzte er sich schwer und musste am Landeskrankenhaus Bludenz am Knie operiert werden. Er begab sich in scheinbar sichere Hände.
Doch dann traten Komplikationen auf, das Unfallopfer wurde ins Landeskrankenhaus Feldkirch überstellt. Ende April musste ihm der linke Unterschenkel abgenommen werden.
Patientenanwalt Alexander Wolf verweist auf ein seriöses und nachvollziehbares Gutachten, das von der Krankenhausbetriebsgesellschaft und der Versicherung in Auftrag geben wurde. Laut Vorarlberger Nachrichten seien grundlegende Prüfungen unfallchirurgischer Maßnahmen unterlassen worden. Die Anamnese sei ungenau gewesen, beim Eingriff habe man Fehler gemacht. Nun dürfte auf das Krankenhaus eine Schadenersatzforderung zukommen.



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