15 statt 40 Nachtapotheken?

Derzeit gibt es 328 Apotheken, jede macht in neun Tagen einen Nachtdienst.
Derzeit gibt es 328 Apotheken, jede macht in neun Tagen einen Nachtdienst.Bild: Matthias Lauber
Kammer und Verband streiten um eine Kürzung der nächtlich geöffneten Apotheken. Da brauchten manche Baldrian.

Der Vorschlag des Präsidenten des Österreichischen Apothekerverbandes, Jürgen Rehak, die Nachtapotheken in Wien von täglich 40 auf 15 zu reduzieren, sorgte am Donnerstag für Unmut – bei der Österreichischen Apothekerkammer.

Laut Rehak hätten die (selbstständigen) Apotheker mit immer höheren Kosten zu kämpfen, daher soll bei den Nachtapotheken eingespart werden.

Drastische Kürzung

"Aus Erfahrung wissen wir, dass ab 20 Uhr weniger, ab 22 Uhr fast gar keine Kunden kommen. Wir könnten ab 20 Uhr auf 30 und ab 22 Uhr auf 20 Apotheken reduzieren", so Rehak zu "Heute".

Ganz anders sieht dies die Österreichische Apothekerkammer: "Wir distanzieren uns von dieser Aussage und werden sicher nichts an der Anzahl an Nachtapotheken ändern", so Susanne Ergott-Badawi, Vizepräsidentin der Wiener Landesgeschäftsstelle.

Zudem könne eine Änderung nur mit Zustimmung der MA 40 bzw. von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SP) erfolgen. Laut Ergott-Badawi gibt es derzeit 328 Apotheken, jede macht in neun Tagen einen Nachtdienst (18 Uhr bis 8 Uhr). (CZ)

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