15- und 16-Jähriger wollten Waffengeschäft ausrauben

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Diesen beiden Kärntner Burschen geht der gesunde Hausverstand eindeutig ab: Ein 15- und ein 16-Jähriger wollten am Donnerstagnachmittag mit einer falschen Waffe ein echtes Waffengeschäft ausräumen. Dabei stellten sie sich gleich mehrmals so patschert an, dass man sich nur wundern kann. Wenig überraschend endete ihr großer "Coup" im Gefängnis.
Diesen beiden Kärntner Burschen geht der gesunde Hausverstand eindeutig ab: Ein 15- und ein 16-Jähriger wollten am Donnerstagnachmittag mit einer falschen Waffe ein echtes Waffengeschäft ausräumen. Dabei stellten sie sich gleich mehrmals so patschert an, dass man sich nur wundern kann. Wenig überraschend endete ihr großer "Coup" im Gefängnis. 

Wer mit einer einen Raubüberfall begeht, vertraut darauf, dass das Opfer nicht erkennt, dass die Waffe in Wirklichkeit Spielzeug ist. Das Teenie-Duo in Feldkirchen hatte sich darüber wohl keine Gedanken gemacht als sie sich zwei Gesichtsmasken und eine Soft Gun besorgten. Ihr Überfall scheiterte dann aber schon, bevor der Waffenhändler überhaupt die Möglichkeit bekam, die Burschen auszulachen. 

Zu viel los: Duo traute sich nicht ins Geschäft

Die beiden wollten nämlich um 15.15 Uhr das Waffengeschäft ausräumen. Leider war es draußen noch taghell und im Geschäft eine ganze Menge Kunden beim Einkaufen. Deshalb überlegten es sich die Möchtegern-Räuber anders und suchten sich ein neues Ziel. 

Schaukasten eingeschlagen: Lärm lockte Passanten an

Statt des Geschäfts suchten sie sich einen Schaukasten im Untergeschoss des Einkaufszentrums, in dem Messer ausgestellt waren. Die Teenies schlugen die Scheibe ein, machten aber mitten am Tag dabei so viel Lärm, dass Kunden sie - wenig überraschend - bemerkten. 

Bub lief davon, Kunde war schneller

Zwei Passanten hielten einen der Buben gleich fest, der zweite versuchte noch davonzulaufen. Sein Verfolger war aber schneller und beendeten seine Flucht nach wenigen Metern. Die Kunden des Einkaufszentrums hielten das Duo fest und übergaben es der Polizei.

Die Buben hatten zwar nichts erbeutet, jedoch mehrere hundert Euro Schaden verursacht. Bei der Polizeibefragung gestanden die "Spezialisten" ihre Taten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die zwei  Jugendlichen in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

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