15 Verletzte bei rechter Attacke auf deutschen Maiaufmarsch

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Zu einer beispiellosen Fall von rechter Gewalt ist es bei einem Maiaufmarsch in der deutschen Stadt Weimar gekommen. Ein Mob von laut Augenzeugen 40 bis 50 Rechtsextremen stürmte während einer Rede die Bühne prügelte auf mehrere Personen.
Zu einer beispiellosen Fall von rechter Gewalt ist es bei einem Maiaufmarsch in der deutschen Stadt Weimar gekommen. Laut Augenzeugen stürmten 40 bis 50 Rechtsextreme während einer Rede die Bühne, prügelten auf mehrere Personen ein und brüllten rechtsextreme Parolen.

Der deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sowie die Parteien "Die Linke" und die SPD veranstalteten in Weimar einen gemeinsamen Maiaufmarsch. Während der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider eine Rede hielt, stürmte ein Mob von etwa 40 bis 50 schwarzgekleideten Rechtsextremen die Bühne, wie Schneider "Spiegel Online" berichtete.

Die Schwarzgekleideten Krawallmacher hielten Holzschilder mit fremdenfeindlichen Slogans, entrissen dem Redner das Mikrophon und brüllten rechtsextreme Parolen. Trotz mehrer Aufforderungen, den Platz zu verlassen, zuckten die Randalierer aus und rammten unter anderem einem älteren Mann ein Holzschild in den Bauch. "Die Linke" berichtete von insgesamt 15 Verletzten.

Die Polizei Thüringen meldete 29 Festnahmen. "Die waren gut organisiert - das war ein gezielter Überfall", sagte Schneider. Die Randalierer seien nicht aus Weimar sondern wahrscheinlich aus Erfurt, wo eine NPD-Kundgebung stattfand.

 
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