150.000 Euro weg: Klage gegen AWD-Berater

Bild: Daniel Schaler
Finanzdienstleister AWD tritt seit einer Woche unter dem neuen Namen "Swiss Life Select" auf - aber die Altlasten bleiben: Fünf Sammelklagen sind offen, eine Privatklage wurde jetzt gewonnen.
Finanzdienstleister AWD tritt seit einer Woche unter dem neuen Namen "Swiss Life Select" auf - aber die Altlasten bleiben: Fünf Sammelklagen sind offen, eine Privatklage wurde jetzt gewonnen.

Die Abkürzung AWD steht für Negativ-Schlagzeilen, deshalb tritt der Finanzdienstleister mit neuem Namen auf. Die Schadenersatzklagen laufen weiter - allein der Verein für Konsumenteninformation vertritt 2.500 Geschädigte. Der Streitwert: 40 Millionen Euro! Nicht genug für einige AWD-Kunden - sie klagen ihren Berater auf privatem Weg.

"Meine Mutter und ich haben die Erbschaft unseres Vaters investiert", erzählt Gabriella C. (47). Von 450.000 sind nur 300.000  übrig geblieben. "Unser Berater hat mit einem falschen Kontoauszug den Erfolg vorgetäuscht und uns über Jahre hingehalten", wirft C. ihrem ehemaligen Vertrauensmann vor.

Dieses Verfahren ist noch offen, eines hat Anwältin Astrid Wagner bereits gewonnen: Ein Berater muss seiner Ex-Kundin 8.700  zahlen - und zwar aus dem eigenen Geldbörsl.

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