16.557 Jobsuchenden wurde Arbeitslose gekappt

Bild: Picturedesk
Wer einen vom AMS vermittelten Arbeitsplatz ohne Grund ablehnt, verliert die Arbeitslose. Niederösterreich führt das Ranking der Jobverweigerer an.
Dieser Fall sorgte kürzlich für Aufsehen: Unternehmer Peter Schaider, der in Österreich 40 Friseursalons betreibt, suchte gemeinsam mit dem AMS Personal. Von 220 Kandidaten blieben gerade einmal drei übrig. Die anderen hatten keine Zeit für das Vorstellungsgespräch, wollten an bestimmten Tagen nicht arbeiten oder schoben andere Gründe vor.

Bis zu acht Wochen kein Geld

Ein Teil dieser Bewerber dürfte schlicht "arbeitsunwillig" sein. Für sie sieht das AMS Strafen vor: Wer wegen mangelnder Arbeitswilligkeit einen Job verweigert, verliert für sechs beziehungsweise acht Wochen (im Wiederholungsfall) jegliche finanzielle Unterstützung. Der Geldhahn abgedreht wird auch jenen, die einen zumutbaren Job oder eine Schulung ablehnen.

Am meisten Strafen in Niederösterreich

Im Vorjahr drehte das AMS insgesamt 16.557 Jobverweigerern den Geldhahn ab. Die meisten Fälle wurden in Niederösterreich (3.952) gezählt, gefolgt von Wien (3.367) und Oberösterreich (2.484). Mehr als 2.100 Fälle wurden auch in der Steiermark registriert.

Die AMS-Sanktionen nach Bundesländern (pl)

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