Darum stach 16-Jähriger auf seinen Bruder ein

Psychische Probleme dürften das Blutdrama im Bezirk Wr. Neustadt Neustadt ausgelöst haben. Michael M. (17) kam gerade heim, da stach Mark M. zu.

Am Tag nach der Bluttat im Bezirk Wr. Neustadt sind jetzt einige Hintergründe zur Tat bekannt. Offenbar ohne Vorwarnung rammte der jüngere Mark dem gerade nach Hause kommenden Michael M. ein Klappmesser immer und immer wieder in den Leib. Über zehn Stiche erlitt der Schulsprecher eines Wr. Neustädter Gymnasiums. "Der jüngere Bruder hatte Gewaltfantasien. Der Angriff ist offenbar ohne Vorwarnung erfolgt", sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager zu "Heute".

Der jüngere Brüder flüchtete dann übers Fenster, das Opfer lief auf die Straße ("Heute" berichtete), brach dort zusammen, wurde per Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Wiener SMZ Ost Spital geflogen und dort operiert. Nach der OP war der Zustand des 17-Jährigen stabil, er schwebt aber in Lebensgefahr. Der jüngere Bruder wurde indes in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert.

U-Haft beantragt

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat indes die U-Haft für den 16-Jährigen beantragt. Gegen den Jugendlichen werde wegen versuchten Mordes ermittelt, sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Erich Habitzl. (Lie)

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