16 Monate altes Kind ertrinkt in Wasserkübel

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Sprachlos macht ein Drama im nordrhein-westfälischen Porta Westfalica. In einer Kindertagesstätte fiel am Montag ein 16 Monate alter Bub in einen mit nur wenigen Zentimeter Wasser gefüllten Kübel. Eine Tagesmutter entdeckte den kopfüber in den Kübel gefallenen Buben, das Kind verstarb jedoch.
Sprachlos macht ein Drama im nordrhein-westfälischen Porta Westfalica. In einer Kindertagesstätte fiel am Montag ein 16 Monate alter Bub in einen mit nur wenigen Zentimetern Wasser gefüllten Kübel. Eine Tagesmutter entdeckte den kopfüber in den Kübel gefallenen Buben, das Kind verstarb jedoch.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge entdeckte eine der anwesenden Tagesmütter das Kind kopfüber und leblos in dem Kübel. Die Frau begann daraufhin sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Gleichzeitig wurde der Rettungsdienst alarmiert. Dort ging der Notruf um kurz nach 10.30 Uhr ein. Mittlerweile hat die Polizei auch das Jugendamt der Stadt Porta Westfalica unterrichtet. Am Vormittag befanden sich mehrere Kinder in der Betreuungseinrichtung.

Der Bub wurde vor Ort durch einen Notarzt reanimiert und mit einem Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum gebracht. Dort konnten die Ärzte das Leben des Kleinkinds nicht mehr retten. Er verstarb im Krankenhaus. Die Familie wird von einem Notfallseelsorger betreut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des tragischen Geschehens aufgenommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird von einem Unglücksfall ausgegangen.

Babyleiche in Kinderwagen gelegt

Ein weiteres Drama spielte sich in Hessen ab. Die Polizei stieß in Fulda nach einem anonymen Hinweis auf einen Babyleiche, die bereits seit Jänner in einem Kinderwagen in einer Wohnung gelegen war. Die Eltern, die nach dem Tod des Babys bei Freunden eingezogen waren, erklärten, dass es sich bei der Todesursache um einen Unfall gehandelt habe.

Die Mutter habe im Schlaf ihr Baby versehentlich erdrückt. Aus Angst vor einer Strafe hätten die Eltern das Baby in den Kinderwagen gelegt und die Wohnung verlassen. Ob und in welcher Form es einen Prozess geben wird, ist derzeit unklar.
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