160 Wohneinheiten auf Steinhof-Gründen geplant

Maximal 160 Wohneinheiten sollen auf den Wiener Steinhof-Gründen, auf denen sich auch das denkmalgeschützte Otto-Wagner-Spital und die berühmte Jugendstilkirche befinden, entstehen. Dies zeigt der Bebauungsvorschlag, der nun fertig ist und präsenjtiert wurde. Nun muss die Politik entscheiden.


Ursprünglich sollten bis zu 600 Wohnungen auf dem Gelände entstehen, dagegen machten jedoch zwei Bürgerinitiativen mobil. Nach Baustopp und Streitschlichtung machten sich Experten an die Planung und präsentierten nun den neuen Vorschlag. Auf elf Baufeldern sollen bis zu 160 Einheiten mit jeweils im Schnitt 100 Quadratmetern Bruttofläche entstehen, mit einem Erdgeschoss und maximal drei Obergeschoßen.

Die Nutzung der Bauten ist weiterhin offen, da noch kein Nachnutzungskonzept für das Gesamtareal vorliegt. Angedacht wurden auch Wohnstrukturen für betreutes Wohnen oder Wohngruppen. Außerdem empfahl die Kommission "begleitende Maßnahmen". Dazu zählen die Restaurierung mehrere Bestandsgebäude wie der "Fleischerei" oder des "Reitstalls", die künftig etwa als Kinderhort bzw. als Einstellmöglichkeit für Fahrzeuge und Maschinen zur Parkpflege dienen könnten. Die ehemalige Pathologie sollte ein Museum oder eine Gedenkstätte werden.

Schon bisher ließ die Kommission kein gutes Haar an dem bereits errichteten VAMED-Bau und dem Schwesternheim. Letzteres solle mittel- bis langfristig "entfernt" werden, hieß es. Was den VAMED-Bau betrifft, so wurde vorgeschlagen, am Gebäude selbst Korrekturen vorzunehmen bzw. dieses mit den umliegenden Neubauten zu kaschieren. Die Vorschläge werden nun Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) übergeben, sie zeigte sich erfreut und will die Widmung reduzieren.
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