Polizeieinheiten im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen durchsuchten am Donnerstag 30 Objekte und versucht, 17 Haftbefehle zu vollstrecken. Das Ziel sind kurdische Rocker, die einen Brandanschlag verübt haben sollen.
Polizeieinheiten im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen durchsuchten am Donnerstag 30 Objekte und versuchten, 17 Haftbefehle zu vollstrecken. Das Ziel waren kurdische Rocker, die einen Brandanschlag verübt haben sollen.
Bei dem Attentat im November des Vorjahres hatte ein Gruppe Männer in Essen Molotow-Cocktails durch die Fenster eines türkischen Cafés geworden, ein Gast im Inneren wurde verletzt. Drei Verdächtige wurden Tage später festgenommen, der Staatsschutz ermittelt wegen eines möglichen politischen Hintergrunds.
Die Bande mit dem Namen "Bahoz" soll hinter dem Anschlag stehen; die Vorwürfe der Ermittler lauten versuchter Mord und schwere Brandstiftung. Die Hausdurchsuchungen werden in mehreren Städten im ganzen Bundesland durchgeführt, unter anderem in Köln, Dortmund, Bochum, Duisburg und Essen.
Bereits am Wochenende war ein verdächtiger Syrer im Zusammenhang mit dem Anschlag festgenommen worden.