Niederösterreichische Kriminalisten haben in Wien einen 17-jährigen nigerianischen Staatsbürger als mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Der Beschuldigte soll von Mitte 2011 bis Mitte Mai 2013 einen "lebhaften Handel betrieben" und die Suchtgiftszene im Raum Gänserndorf, in den nördlichen Randbezirken von Wien sowie in Korneuburg versorgt haben, berichtete die Landespolizeidirektion NÖ am Donnerstag.
Kriminalisten haben in Wien einen 17-jährigen nigerianischen Staatsbürger als mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Der Beschuldigte soll von Mitte 2011 bis Mitte Mai 2013 einen "lebhaften Handel betrieben" und die Suchtgiftszene im Raum Gänserndorf, in den nördlichen Randbezirken von Wien sowie in Korneuburg versorgt haben.
Die Festnahme war bereits am 23. Mai erfolgt. Bei dem 17-Jährigen wurden damals 1.110 Euro Bargeld, acht Kugeln Heroin zu neun Gramm brutto sowie fünf Kugeln Kokain zu vier Gramm brutto sichergestellt, so die Polizei. Der Beschuldigte hatte die Suchtmittel in seiner Mundhöhle versteckt und beim Eingreifen der Ermittler ausgespuckt.
Bei den folgenden Erhebungen wurde dem jungen Nigerianer der Handel mit insgesamt etwa 1,1 Kilo Kokain, 700 Gramm Heroin und 20 Gramm Cannabiskraut seit Mitte 2011 nachgewiesen. Die Suchtmittel haben laut Polizei einen Straßenverkaufswert von rund 75.000 Euro.
Im Zuge der Amtshandlung wurden außerdem 15 Abnehmer ausgeforscht und angezeigt. Der 17-Jährige wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.