170.000 Wiener werden pro Jahr gepfändet

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Erschreckend: 170.000 Wiener werden jährlich vom Gerichtsvollzieher "besucht". Allein 270.000 sogenannte "Fahrnis-Pfändungen" finden pro Jahr in Wien statt.

Erschreckend: 170.000 Wiener werden jährlich vom Gerichtsvollzieher "besucht". Allein 270.000 sogenannte "Fahrnis-Pfändungen" finden pro Jahr in Wien statt.

Der Exekutor bestimmt bei diesen Pfändungen Gegenstände des Schuldners, die zwangsversteigert werden können. Grund für die hohe Pfändungszahl: Jeder Antrag eines Gläubigers wird mitgezählt – bei so manchem Schuldner sind das mehrere.

Dazu kommen noch 250.000 Anträge auf Lohnpfändung pro Jahr. „Das Problem ist, dass zu viele zahlungsunfähige Schuldner gepfändet werden“, erklärt Alexander Maly von der Schuldnerberatung Wien. Laut Gesetz sollte dieses Schicksal nur zahlungsunwillige Schuldner treffen.

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