Wien

18-Jähriger bestellt – und zahlen sollen seine Nachbarn

Um rund 40.000 Euro soll ein junger Wiener Online-Bestellungen eingesackt haben. Zahlen sollten Nachbarn und Fremde, bis der Betrug aufflog.
Rene Findenig
17.03.2022, 11:47

Beamten der Polizeiinspektion Puchgasse in Wien-Donaustadt ist es laut der Landespolizeidirektion nach akribischen und intensiven Ermittlungen gelungen, 343 Bestellbetrügereien zu klären.

Ein 18-jähriger österreichischer Staatsbürger wird verdächtigt, in den Jahren 2020 und 2021 Onlinebestellungen bei mehreren Versandhäusern getätigt zu haben. Der Beschuldigte soll sich dabei der Namen und Adressen fremder Personen bedient haben.

Paket bekam 18-Jähriger, Rechnung die Nachbarn

Das Paket dürfte der 18-Jährige stets abgefangen haben, die Rechnungen erhielten die Personen, deren Identität er angegeben hatte. Der Tatverdächtige entsorgte meist in den Stiegenhäusern die Verpackungen der Pakete, so konnten Fingerabdrücke ausgewertet und dem jungen Mann zugeordnet werden.

Bei seiner Vernehmung zeigte sich der 18-Jährige geständig. Der Gesamtschaden soll sich auf rund 40.000 Euro belaufen. Der Beschuldigte wurde auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

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