18-Jähriger wollte "Boss" sein: Messerattacke

Weil er sich als "Boss" aufspielen wollte, erlitt ein 18-jähriger Afghane Montagabend mehrere Stichverletzungen. Seinem 21-jährigen Landsmann passte es nämlich gar nicht, dass der Bursch das Kommando in der Gang übernehmen wollte, also stach er zu.
Weil er sich als "Boss" aufspielen wollte, erlitt ein 18-jähriger Afghane Montagabend in Graz mehrere Stichverletzungen. Seinem 21-jährigen Landsmann passte es nämlich gar nicht, dass der Bursch das Kommando in der Gang übernehmen wollte, also stach er zu.

Der 21-jährige spätere Messerstecher hielt sich zusammen mit einem Gleichaltrigen und einem 18-Jährigen in einer Wohnung nahe des Lendplatzes auf. Kurz nach halb zehn Uhr kam es zu einem Streit, bei dem er seinen jüngeren Konkurrenten mit sich zusammen in einem Zimmer einsperrte.

Er stach mit einem Messer mehrmals auf den Burschen ein, ausserdem wurde das Opfer getreten, geschlagen und beschimpft. Der Grund: Der Jüngere hatte es sich angemaßt, sich als Boss aufzuspielen, wie die Polizei berichtet.

Der zweite 21-Jährige brach schließlich die Tür auf, und wurde vom Angreifer ebenfalls verletzte als er diesen daran hindern wollte, sich selbst zu verletzten.

Der Messerstecher konnte vorerst flüchten, wurde aber wenig später von den Beamten geschnappt. Sein Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden, Lebensgefahr bestand keine.
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