18 Kinder auf Schul-Skikurs verletzt

Bild: privat
Dramatisch hohe Ausfallsquote bei der Wintersportwoche des Gymnasiums Stockerau (NÖ): Unglaubliche 18 der 76 jungen Sportler mussten von der Piste in medizinische Behandlung.


Das Kitzsteinhorn wurde für die dritten Klassen des Gymnasiums Stockerau heuer zum "Gipssteinhorn". Skikursleiter Stefan Klien hat dafür eine einfache Erklärung: "Es fuhren 37 Snowboardanfänger mit. Das sind wirklich viele."

Wegen der Verletzungsgefahr wurden vor dem Skikurs sogar eigene Vorbereitungsstunden abgehalten und das "richtige Fallen" geübt. Dennoch gab es im Schnee dann neun Knochenbrüche, etliche Prellungen und Schnittverletzungen. "Oft lässt die körperliche Fitness der Schüler zu wünschen übrig", sagt Klien.

Zukünftig Eignungstest?

Direktorin Claudia Reinsperger bedauert jeden verletzten Schüler, betont aber: "Unsere Lehrer achten sehr auf Sicherheit. Aber man kann eben nie eine Garantie abgeben, dass nichts geschieht." Die Unfallserie soll jetzt in einer Nachbesprechung aufgearbeitet werden. "Vorstellbar ist, dass wir künftig vor jedem Kurs erst die körperliche Eignung jedes Schülers bewerten", so Pädagoge Klien.
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