Die Österreicher werden gebildeter, älter und mehr. Das zeigen die Ergebnisse der Volkszählung 2021, die die Statistik Austria am Montag präsentierte. Die Details:
Mit Stichtag 31. Oktober 2021 lebten 8.969.068 Personen in Österreich. Inzwischen wurde die 9-Millionenmarke geknackt. Das Durchschnittsalter lag bei 43,2 Jahren. Bei der letzten Volkszählung 2011 waren es noch 41,8 Jahre.
Jeder Fünfte (20,4 Prozent) wurde im Ausland geboren, insgesamt sind es 1.829.824 Menschen. Bei den Personen im Erwerbsalter zwischen 15 und 64 Jahren kam sogar jeder Vierte (24,8 Prozent) nicht in Österreich zur Welt. 2011 waren es erst 18,6 Prozent.
In zwei von drei Privathaushalten (68,7 Prozent) leben maximal zwei Personen. Ein-Personen-Haushalte verdoppelten sich auf 38,3 Prozent.
Bei den 1.178.348 Akademikern waren Frauen mit 54,1 Prozent in der Mehrheit. Nur 27,9 Prozent der Frauen hatten im Jahr 2021 lediglich einen Pflichtschulabschluss, 1971 waren es noch 73,0 Prozent. Insgesamt sieht die Statistik Austria einen Trend zu höherer Bildung.
Jeder siebente Erwerbstätige (598.531 Personen) arbeitet in einem anderen Bundesland. Besonders Wien ist ein Magnet: 284.795 (26,7 Prozent) der in Wien arbeitenden Menschen sind Pendler. Sie fahren im Schnitt 27 Kilometer zum Job.