Seit nun mehr als einem halben Jahr muss man in Frankreich an zahlreichen Orten eine Corona-Impfung, Genesung oder einen negativen Test nachweisen. So wird der Gesundheitspass in Restaurants, Kinos oder Museen verlangt, man braucht ihn auch für Zug- und Busfahrten.
Gérald Darmanin, Frankreichs Innenminister, kündigte auf Twitter an, dass die Nutzung, Herstellung und der Verkauf von gefälschten Gesundheitspässen mit bis zu fünf Jahren Haft und bis zu 75.000 Euro Geldstrafen geahndet werde.
Das Land verzeichnete in den letzten Tagen einen starken Anstieg der Neuinfektionen. Auf 100.000 Einwohner steckten sich landesweit zuletzt 530 Personen an.
Angesichts des rasanten Anstiegs, sowie der Ausbreitung der Omikron-Variante, will die französische Regierung den Gesundheitspass kommendes Jahr anpassen. Premierminister Jean Castex kündigte an, dass ein negativer Pass nicht mehr ausreichen soll. Außerdem soll der Gesundheitspass zu einem Impfpass werden. Ob Genesene hier berücksichtigt werden, sagte Castex zunächst nicht.