19-Jähriger attackierte Ex-Freundin mit Messer

Der Beschuldigte soll den Freund seiner Ex mit einem Messer bedroht haben.
Der Beschuldigte soll den Freund seiner Ex mit einem Messer bedroht haben.Bild: W.M.
Ein 19-Jähriger steht heute in Linz vor Gericht. Er soll seine Ex-Freundin, deren Freund und dessen Sozialbetreuer mit einem Messer attackiert haben.
Zur Attacke war es am 30. Mai dieses Jahres in Linz gekommen. Der 19-Jährige, der bereits einschlägig vorbestraft ist (wurde zuletzt Mitte April aus der Haft entlassen) soll seiner Ex-Freundin zu einem Treffen mit ihrem neuen Freund gefolgt sein. Beim Treffen mit dabei war auch der Sozialbetreuer ihres Partners.

Am Treffpunkt angekommen, soll der 19-Jährige dann wie aus dem Nichts plötzlich ein Messer aus der Hosentasche gezogen haben. Er versuchte, wie es laut Anklage heißt, im Bereich des Oberkörpers auf seine Ex-Freundin einzustechen. Sie wurde dabei verletzt.

Auf Penis des neuen Freundes gezielt

Danach soll der Bursch auch den neuen Freund seiner Ex sowie dessen Sozialbetreuer attackiert haben. Die beiden saßen gerade im Pkw des Betreuers. Sie öffneten ihm die Autotüre. Der 19-Jährige soll daraufhin mit dem Messer mehrere Male "in Richtung Genitalbereich des Freundes" gestochen haben.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Gürtel und Reißverschluss dürften noch Schlimmeres verhindert, sprich die Einstiche abgefangen, haben. Das Opfer blieb unverletzt und konnte sich über die Beifahrerseite flüchten.

Sozialbetreuer am Oberschenkel verletzt

Auch der Sozialbetreuer des Mannes – der noch mit im Auto saß – soll nicht von den Attacken verschont geblieben sein. Der Beschuldigte soll zumindest ein Mal auf ihn eingestochen haben. Er wurde dabei am linken Oberschenkel verletzt.



Drei Jahre unbedingt


Dem 19-Jährigen wurde am Dienstag in der Prozess gemacht. Das bereits rechtskräftige Urteil erfolge am späten Nachmittag: Drei Jahre unbedingt (plus vier Monate aufgrund alter Vergehen). Zusätzlich muss er ein Teilschmerzensgeld von 1.000 Euro bezahlen sowie 100 Euro für ein gestohlenes Handy. (cru)

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