19-Jähriger beißt Polizistin und randaliert im Arrest

Der junge Mann attackierte bei der Ausweiskontrolle die Polizisten, nachdem er in einem Gürtellokal randaliert hatte. Auch im Arrest war der 19-Jährige kaum zu bändigen.
Gegen 22.55 Uhr wurde die Wiener Polizei zu einem Lokal am Lerchenfelder Gürtel gerufen, nachdem ein junger Mann darin randaliert haben soll. Aufgrund der Angaben eines Türstehers der Bar wurde im Zuge einer Sofortfahndung von einer Fußstreife ein Tatverdächtiger angehalten, der im Bereich U6-Station Josefstädter Straße herumschrie.

Der 19-jährige Staatsbürger Eritreas zeigte sich gegenüber den Beamten aggressiv und beschimpfte sie. Die mehrmalige Aufforderung nach einem Ausweis ignorierend, versuchte der Mann immer wieder, vor den Polizisten zu fliehen.

Polizistin musste ins Krankenhaus

Die Beamten hielten den Mann schließlich mit Körperkraft zurück, worauf dieser versuchte, eine Polizistin mit einem Kopfstoß zu verletzen. Aufgrund dessen wurde er "unverzüglich durch unmittelbare Zwangsgewalt zu Boden gebracht", wie die Polizei meldet. Dabei soll der junge Mann eine Polizistin in die Hand gebissen haben. Die verletzte Beamtin musste aufgrund der Gefahr ansteckender Krankheiten durch den Biss sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wachbeamte bei Toilettengang attackiert

Wegen seiner anhaltenden Aggressivität musste der 19-Jährige in eine spezielle Sicherungszelle der Polizeiinspektion Fuhrmannsgasse untergebracht werden. Einige Stunden später, gegen 04.15 Uhr früh, setzte der Festgenommene auch noch im Arrestbereich einen tätlichen Angriff auf die wachhabenden Polizisten, die ihm einen eingeforderten Toilettengang ermöglichen wollten. Hierbei wurden zwei Beamte leicht verletzt. Der 19-Jährige befindet sich nun in Haft.

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(red)

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