2.000 Autofahrer legten voriges Jahr die Öffis lahm

Bild: Wiener Linien

1.946 Falschparker: eine beträchtliche Zahl, die täglich zu fünf Behinderungen der Busse und Straßenbahnen führt, wie eine Untersuchung der Wiener Linien zu Tage brachte. Dadurch kann es im Extremfall rund eine Stunde dauern, bis die Öffis weiterfahren können.

Eine ganze Linie kann durch die Behinderungen eines Falschparkers eingeschränkt werden, wodurch tausende Fahrgäste Verspätungen hinnehmen müssen. Besonders häufig von Falschparkern betroffene Strecken sind die Linie 5 im Bereich Kaiserstraße und Blindengasse sowie die Linien 37 (Geweygasse), 42 (Kreuzgasse), 60 (Geßlgasse) und die Linien 40 und 41 entlang der Währinger Straße, so die Wiener Linien.

In 519 Fällen wurde eine Abschleppung beantragt, 695 Falschparker bekamen eine Anzeige. In den restlichen Fällen wurde das Fahrzeug binnen kurzer Zeit umgestellt oder von der Feuerwehr so versetzt, dass Bim und Bus die Fahrt fortsetzen konnten. Gegenüber dem Jahr 2013 ging die Gesamtzahl der Verkehrsbehinderungen durch Falschparker um 25 Prozent zurück.

Teurer Spass

Billig ist das nicht: Neben einer Verwaltungsstrafe muss man den Einsatz der Feuerwehr (Stundensatz ca. 220 Euro) oder den Abschleppdienst bezahlen. Hinzukommen die Kosten der Überstunden des Personals.

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