2.000 Teilnehmer beim Wiener Hanfwandertag

Am Samstag legten laut Polizei rund 2.000 Teilnehmer des Hanfwandertages zahlreiche wichtige Verkehrsrouten in Wien lahm. Die Straßensperren am Gürtel, Zweierlinie und am Ring sorgten für Verzögerungen. Die Polizei war mit Kameras im Einsatz, Meldungen über Vorkommnisse blieben aus. Im Netz kursierte aber Kritik an angeblichen "Schaufestnahmen".

Am Samstag legten laut Polizei rund 2.000 Teilnehmer des Hanfwandertages zahlreiche wichtige Verkehrsrouten in Wien lahm. Die Straßensperren am Gürtel, Zweierlinie und am Ring sorgten für Verzögerungen. Die Polizei war mit Kameras im Einsatz, Meldungen über Vorkommnisse blieben aus. Im Netz kursierte aber Kritik an angeblichen "Schaufestnahmen".

Am Samstag ab 12 Uhr marschierten wieder Hunderte für eine Legalisierung von Marihuana. Nach dem Start um 12 Uhr am Westbahnhof ging die Route über den Gürtel, die Alserstrasse, die Justizanstalt Josefstadt, den Ring bis zum Burgtor. Dort wurde das Ende der Veranstaltung um 22 Uhr angepeilt.

Die Polizei begleitete den Marsch mit Kameras. Im Netz sprachen viele User von "Schaufestnahmen", die Polizei meldete indes keine Vorkommnisse. Trotzdem gab es 57 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, sieben Verwaltungs- und drei strafrechtliche Anzeigen.



Erstmalig fand am Westbahnhof eine öffentliche Hanfblütenschau der "Hempembassy Vienna" im "Bushmobil" statt. Die Argumente der Hanfaktivisten wurden zusätzlich durch zahlreiche Redebeiträge - unter anderem von Jugendrichter Andreas Müller, Bernhard Amann, Kurt Blaas - sowie durch Gastauftritte internationaler Reggaestars wie Anthony B. und Macka B. untermauert.

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