2.200 Notfalleinsätze zur Weihnachtszeit in NÖ

Mehr als 2.200 mal wurden die NÖ Rettungsdienste während der Weihnachtsfesttage zu Notfalleinsätzen gerufen.
Mehr als 2.200 mal wurden die NÖ Rettungsdienste während der Weihnachtsfesttage zu Notfalleinsätzen gerufen.Bild: Notruf NÖ
Mehr als 2.200 mal, das heißt alle drei Minuten, wurden die NÖ Rettungsdienste während der Weihnachtsfesttage zu Notfalleinsätzen gerufen.
Auch an diesen Tagen standen die Mitarbeiter vom Roten Kreuz, Arbeitersamariterbund, den Johannitern, der Christophorus Flugrettung, der Bergrettung und Notruf NÖ bereit, um in Notfällen rasch Hilfe zu bringen.

Aber auch die besonders geschulten Pflegekräfte der telefonischen Gesundheitsberatung waren gefordert. Das neue Service bewährte sich zum ersten Weihnachtsfest. 312 Personen erhielten eine Dringlichkeitseinschätzung zu ihrem gesundheitlichen Problems und eine Empfehlung der optimalen Behandlungsstelle. Die am häufigsten gemeldeten Beschwerden über alle drei Tage waren Rückenschmerzen, gefolgt von Durchfall, grippalen Symptome und Erkältung, sowie Bauchschmerzen.

700 Notfalleinsätze am Stefanietag

Der Heilige Abend mit heuer 765 Notfalleinsätzen liegt im Schnitt der letzten Jahre. Bei 141 Einsätzen musste zusätzlich ein Notarzt zu Hilfe eilen. Am Christtag waren es gesamt 722 Notfallrettungseinsätze. Am Stefanitag, dem dritten Weihnachtsfeiertag, schrillten knapp 700 mal die Pager in den Rettungsdienststellen. Über die drei Festtage verteilt konnte jedoch gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang an Notfalleinsätzen von knapp 8% festgestellt werden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. 50 mal Einsatz wegen "Verkehrsunfall"

Die Zahl der Verkehrsunfälle über die Weihnachtsfeiertage mit verletzten Personen lag ebenso im Bereich des Vorjahres. Etwas mehr als 50 mal lautete der Einsatzgrund „Verkehrsunfall". Rund zwei Drittel aller Notfälle waren bedingt durch akute Gesundheitsverschlechterungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen und neurologische Erkrankungen. Mit knapp sechzehn Prozent waren Stürze und Verletzungen der Grund der Alarmierungen, der Rest verteilte sich auf andere akute Erkrankungen. 11 Anrufer bekamen telefonische Unterstützung durch einen Leitstellenmitarbeiter bei der bevorstehenden oder bereits einsetzenden Geburt.



Insgesamt wurden bei Notruf NÖ knapp 8.000 ein- und ausgehende Telefonate gezählt. Daraus resultierten neben den Notfalleinsätzen, Auskünften und Gesundheitsberatungen noch mehr als 2.200 Krankentransporte, welche disponiert wurden. (wes)
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