NS-Parolen: Mildes Urteil für Brüderpaar (18, 20)

Das Brüderpaar.
Das Brüderpaar.Bild: salpa
Zweiter Tag im Wiederbetätigungsprozess in Wr. Neustadt: Zwei Brüder (20, 18) hatten NS-Parolen auf Häuser und Fassaden geschmiert.

Fortsetzung im Geschworenenprozess gegen einen Chemielaboranten (20) und einen HTL-Schüler in Wr. Neustadt am Mittwoch: Die beiden Brüder sollen laut Anklage von Jänner bis April 2018 in Wiener Neustadt, Winzendorf sowie in Urschendorf am Steinfeld (Bezirk Wr. Neustadt) auf Plakaten, Häusern, Fassaden, Gebäuden und anderer Oberflachen den Nationalsozialismus verherrlichende Parolen, Hakenkreuze sowie rassistische Spruche aufgespruht beziehungsweise gemalt haben.

Bedingte Haftstrafen

Der 20-Jährige soll dabei den jüngeren Bruder mit der NS-Verherrlichung verführt und angesteckt haben. Zudem hatte der 18-Jährige 2018 in eine Munitionsfabrik eingebrochen und 500 Stück Munition gestohlen.

Die Urteile am Mittwochnachmittag in Wr. Neustadt: Sechs Monate bedingt für den 20-Jährigen, fünf Monate bedingt für den jüngeren Bruder. Beide müssen in Psychotherapie plus eine Bewährungshilfe in Anspruch nehmen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. (Lie)

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