2 Verletzte bei Frontalcrash in Wiener Neustadt

Am Babenbergring (Bezirk Wiener Neustadt) kam es am Freitag (30. April 2021) zu einem frontalen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge.
Am Babenbergring (Bezirk Wiener Neustadt) kam es am Freitag (30. April 2021) zu einem frontalen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge.Presseteam d. FF Wr. Neustadt
Am Freitagmittag hat sich im Bezirk Wiener Neustadt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Bei dem frontalen Crash wurden beide Lenker schwer verletzt. 

Schwerer Verkehrsunfall am Babenbergring (Bezirk Wiener Neustadt). Wie die Feuerwehr Wiener Neustadt in einer Aussendung berichtet, kam es um die Mittagszeit zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge, einem Pkw und einem Klein-Lkw. Laut Einsatzmeldung wurde eine Person eingeklemmt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Pkw-Lenkerin bereits von Rettungskräften des eingetroffenen Notarzthubschraubers stabilisiert und betreut. Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Wiener Neustadt geflogen. Ebenfalls vom Roten Kreuz betreut wurde der Lenker des Klein-Lkw. Der kaum ansprechbare Mann wurde mit einem Rettungsfahrzeug ebenfalls ins Landesklinikum Wiener Neustadt verbracht.

Polizei gab Unfallstelle nicht frei

Die Feuerwehren Wiener Neustadt und Theresienfeld begannen mit dem Binden von Öl und ausgeflossenen Betriebsmittel. Eine Bergung durfte jedoch noch nicht beginnen: Die Polizei gab die Unfallstelle nicht frei, da für die Ermittlungen noch weitere Erhebungen notwendig waren.

Deshalb wurden die Kräfte der Feuerwehr Theresienfeld in Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Wiener Neustadt vom Einsatzort wieder abgezogen. Auch nachgerückte Kräfte der Feuerwehr Wiener Neustadt wurden vom Einsatzort abgezogen. "Solche Maßnahmen sind wichtig, da es sich bei unseren Einsatzkräften durch die Bank um ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder handelt", erklärt Branddirektor Christian Pfeiffer. Die Polizei sperrte die Nordspange zwischen der Kreuzung Cobra/Westernstadt und dem Zubringer von der Badener Straße. Innerhalb dieses Bereiches konnten zwar im Stau stehende Pkw zum Großteil umdrehen, aber für Lkw gab es keine Umkehrmöglichkeit.

Fahrzeuge wurden sichergestellt

Nachdem auf einer Fahrspur die Ermittlungen abgeschlossen werden konnten, wurde der Rückstau innerhalb der "Sperrzone" an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Nach rund zwei Stunden konnte nach der Freigabe der Exekutive mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Auf Anordnung des Staatsanwaltes wurden die Fahrzeuge sichergestellt. Ein gewerbliches Unternehmen übernahm den Abtransport zu einem gesicherten Abstellplatz. Die Feuerwehr Wiener Neustadt band weitere ausgeflossene Betriebsmittel mit Ölbindemittel. In Absprache mit dem mittlerweile eingetroffenen Straßenmeister wurde vereinbart, dass dieser die weitere Reinigung der Straße mit einer Kehrmaschine und die Beseitigung der Trümmerteile mit weiteren Kräften übernimmt.

"Die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Christophorus und besonders der Exekutive kann als perfekt und mustergültig beschrieben werden. Besonders aber die perfekte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Theresienfeld zeigt wieder, dass wir gemeinsam am besten Arbeiten", so Pfeiffer.
Die Feuerwehr Wiener Neustadt konnte nach rund zweieinhalb Stunden beenden. Im Einsatz standen von Seiten der Feuerwehr Theresienfeld 15 Feuerwehrmitglieder. Die Feuerwehr Wiener Neustadt war mit 21 Mann und sechs Fahrzeugen im Einsatz.

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