20.000 Reifen brannten bei Amstetten

Bild: PAUL PLUTSCH
Mega-Brand in einer Firma am Montagabend im Industriegebiet von St. Valentin (Amstetten): 20.000 Reifen brannten, über 160 Feuerwehrmänner kämpften mit vier Wasserwerfern und drei Hubsteigern gegen das Inferno.


Das Feuer wurde zwar Montagabend unter Kontrolle gebracht, der Einsatz dauerte aber noch bis Dienstagfrüh an, sagte Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. Es gab drei Verletzte. Für Anrainer habe keine Gefahr bestanden, da sich das brennende Objekt im Industriegebiet befindet, so Resperger. Zur Brandbekämpfung in der Halle sei ein ferngesteuerter Löschroboter von den oberösterreichischen Kollegen eingesetzt worden.

Zudem wurden nach Angaben des Sprechers drei Hubsteiger, vier Wasserwerfer und 18 Strahlrohre verwendet. Bei den Verletzten handelt es sich laut Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando um einen 15- und einen 20-Jährigen, sowie eine 18-Jährige. Sie erlitten u.a. eine leichte Rauchgasvergiftung, Kreislaufprobleme und leichte Verletzungen an der Hand.

Gegen 19.00 waren zahlreiche Notrufe eingegangen. Die rund 300 Meter hohe, schwarze Rauchsäule war laut Resperger bis Amstetten und Linz zu sehen. Am späten Montagabend standen 250 Kräfte aus NÖ und OÖ im Einsatz. Unklar blieb zunächst die Brandursache.
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