20 Flüchtlinge in Mini-Van eingepfercht

Bild: Bundespolizei Passau

Gleich nach dem Grenzübergang Suben (Bez. Schärding) stellte ein Schlepper seinen weißen Mini-Van ab, flüchtete, um einer Polizeikontrolle zu entgehen. Im Wagen fanden die Polizisten 20 Flüchtlinge - darunter elf Kinder. Erst am Dienstag sind fünf Flüchtlinge aus einem Lkw befreit worden.

Gleich nach dem Grenzübergang Suben (Bez. Schärding) stellte ein Schlepper seinen weißen Mini-Van ab, flüchtete, um einer Polizeikontrolle zu entgehen. Im Wagen fanden die Polizisten 20 Flüchtlinge – darunter elf Kinder. Erst am Dienstag waren fünf Flüchtlinge aus einem Lkw befreit worden.
Der weiße Van stand auf der Autobahn bei der Anschlussstelle Pocking (Bayern), etwa 300 Meter von der Kontrollstelle der Polizei entfernt. Der Schlepper hatte die Flüchtlinge über Österreich nach Deutschland gebracht, stieg dann aus und ergriff die Flucht. Den Wagen mit den Asylwerbern (darunter auch elf Minderjährige) ließ er unversperrt. Als die Beamten die Türen öffneten, weil ihnen der abgestellte Transporter zuvor aufgefallen war, blickten sie in die traurigen Augen der Kinder und Erwachsenen.

Die Flüchtlinge kommen allesamt aus Afghanistan. Sie stellten alle Anträge auf Asyl. Die elf Kinder wurden dem Jugendamt übergeben.

Wie Ermittlungen ergaben, hatten sie pro Person rund 5.000 Euro gezahlt, um nach Deutschland zu kommen. Von dem Schlepper fehlt derzeit jede Spur.

Erst am Dienstag wurden

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