20-Jähriger erfriert, nachdem E-Bike schlappmachte

Elektrofahrrad im Winter. (Symbolbild)
Elektrofahrrad im Winter. (Symbolbild)Christoph Schmidt
Ein tragischer Vorfall schockte am Wochenende Baden-Württemberg (D). Passanten fanden die Leiche eines jungen Mannes – er dürfte erforen sein.

Der 20-Jährige hatte sich offenbar Freitagabend in Ortschaft Kirchberg an der Jagst aufgehalten und dürfte dann mit seinem Elektrofahrrad in Richtung Schwäbisch Hall aufgebrochen sein. Mitten auf der Strecke dürfte dann der Akku des E-Bikes versagt haben, woraufhin der junge Mann ab Wolpershausen zu Fuß weiterging.

Was dann passierte, ist unklar. Erst am nächsten Morgen wurde der 20-Jährige wieder gesehen. Da war er aber bereits tot. Anwohner des Ortsteils Unterscheffach, rund 15 Kilometer von Kirchberg entfernt, entdeckten am Samstag seine Leiche.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der junge Mann erfroren ist – Fremdeinwirkung konnte jedenfalls ausgeschlossen werden. In jener Nacht hatte der Deutsche Wetterdienst für die Regionen Tiefstwerte von minus sieben Grad vorhergesagt. Der Körper des E-Bikers dürfte trotz seiner der Witterung angepasster Kleidung auf dem Weg zu seinem Ziel sehr schnell ausgekühlt sein. Wie "SWR" hervorhebt, reichen dafür bereits wenige Grade über Null.

Seitens der Polizei hieß es gegenüber dem Medium, dass der so unglücklich Verstorbene womöglich unter Drogeneinfluss gestanden habe. Es gebe Anzeichen dafür, doch derzeit werde das noch genau untersucht, so der Sprecher der zuständigen Polizeidirektion Aalen.

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