20-Jährige zwang "Kollegin" zur Prostitution

Die Tiroler Polizei konnte eine 20-jährige Ungarin wegen des Verdachts auf Menschenhandels festnehmen. Sie soll eine Landsfrau nach Österreich gelockt und anschließend zu Prostitution gezwungen haben. Auch ein Marokkaner, der das Opfer vergewaltigt haben soll, ging den Ermittlern ins Netz.


Die junge Frau mit Wohnsitz in Innsbruck soll im Februar 2014 eine damals noch minderjährige Ungarin mit dem Versprechen, ihr in Tirol einen legalen Arbeitsplatz verschaffen zu können, nach Österreich gelockt haben. Dann zwang die das Mädchen unter Androhung von Gewalt zu Prostitution und überließ sie ihren Freiern.

Im Zuge der Erhebungen konnte weiters ein 35-jähriger marokkanischer Staatsbürger ausgeforscht und festgenommen werden. Dieser steht unter Verdacht, Anfang März 2014 das damals noch 17-jährige Opfer in Innsbruck vergewaltigt zu haben.

Die beiden Täter sind beide größtenteils geständig.

 
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