20 km Irrfahrt! Führerlose Lok rammt Regionalzug

Zug-Drama Montagmittag in OÖ: Ein leerer Regionalzug war ins Rollen geraten. Gestoppt werden konnte er nach 20 km durch eine kontrollierte Ramm-Aktion.

Um 11.50 Uhr ging der Alarm beim oö. Roten Kreuz ein: Zugunglück in der Nähe von Krenglbach (Bez. Wels-Land).

Mit sieben Fahrzeugen und Notarztwagen rückte das Rote Kreuz an. Man musste von einigen Verletzten ausgehen. Zum Glück gab's dann zwar laut Rotes-Kreuz-Sprecher Christian Hartl keine Verletzten. Dramatisch war die Situation aber allemal.

Was war genau passiert? Ein 50-jähriger Lokführer stieg am Bahnhof Neumarkt/Kallham (Bez. Grieskirchen) aus seinem Zug aus, machte Pause. Weil er laut ÖBB auf die Bremse vergessen hatte, setzte sich sein Regionalzug in Richtung Wels in Bewegung. Führerlos!

Da der Zug nicht auf freier Strecke gestoppt werden konnte, sorgten die ÖBB für eine kontrollierte Ramm-Aktion im 20 km entfernten Bahnhof Haiding. Dafür wurde ein dort haltender Regionalzug mit 70 Insassen an Bord evakuiert.

Der führerlose Zug prallte dann mit voller Wucht auf den Regionalzug in Haiding.

An beiden Zügen entstand erheblicher Sachschaden. Wegen Aufräumarbeiten musste die Strecke zwischen Wels und Grieskirchen-Gallspach zeitweise gesperrt werden.

Die 70 Insassen wurden mit Schienenersatzverkehr weitertransportiert.



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