20 Schwarzarbeiter nach Razzia abgeschoben

Luftbild vom Hotel Panhans am Semmering.
Luftbild vom Hotel Panhans am Semmering.Bild: picturedesk.com
Im Zuge einer Razzia auf einer Hotelbaustelle am Semmering wurden 20 von 29 Arbeiter wegen Schwarzarbeit überführt.
Die Hotelbaustelle am Semmering, es soll sich mehreren Berichten zufolge um das Grand Hotel Panhans handeln, wurde am Donnerstag aufgrund einer anonymen Anzeige bereits zum vierten Mal kontrolliert – und wieder mit einem Erfolg für die Finanzpolizei.

Für die 20 illegal Beschäftigten aus der Ukraine und Moldawien wurden Festnahmeanträge gestellt. "Diese Arbeiter wurden noch in der Nacht in Schubhaft genommen und von der Polizei in Anhaltezentren überstellt. In weiterer Folge werden die Schwarzarbeiter abgeschoben und erhalten ein Einreiseverbot", teilt das Bundesministerium für Finanzen am Samstag mit.

Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass weder arbeitsmarktbehördliche Bewilligungen, noch Meldungen beim zuständigen Sozialversicherungsträger für jene 20 Personen vorlagen. "In Summe konnten 40 Übertretungen festgestellt werden." Die Finanzpolizei erstattete bei den zuständigen Behörden Anzeigen.

Neues Amt für Betrugsbekämpfung

Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs kündigte an, die Betrugsbekämpfung weiter ausbauen zu wollen und verwies auf das "Amt für Betrugsbekämpfung", das mit 1. Jänner 2020 geschaffen werde. "Dort werden wir alle Betrugsbekämpfungseinheiten in einer Stelle bündeln, um künftig noch schlagkräftiger gegen Kriminalität vorgehen zu können", so Fuchs.

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(ek)

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