Elfriede Jelinek, Salman Rushdie, Günter Grass und Orhan Pamuk und 200 andere - Es sind die ganz großen, Nobelpreisträger und Co, die gegen die Russen mobil machen. In einem offenen Brief fordern sie mehr Meinungsfreiheit und prangern nicht nur die unfairen Anti-Homosexuellen-Gesetze an.
Am Donnerstag erschien der Brief im englischen "Guardian". In dem Schreiben heißt es, die Gesetze gegen "Homosexuellen-Propaganda" und Blasphemie würden insbesondere Autoren gefährden. Man könne nicht still beistehen, wenn andere Literaten und Journalisten allein wegen dem Mitteilen ihrer Gedanken bedroht würden.
In Russland reicht es schon, vor Kindern positiv über Homosexualität zu sprechen, um sich strafbar zu machen.
Für Österreich hat nicht nur Nobelpreisträgerin Jelinek unterschrieben, sondern auch Josef Haslinger stand mit seiner Unterschrift für die Meinungsfreiheit ein.
Die Spiele in Sotschi zwar erst am Freitag offiziell eröffnet, Kritik an den unfairen Gesetzen von Präsident Vladimir Putin und seinen starken Männern hagelt es allerdings schon seit Wochen. - er ist schon lange als schwul geoutet.
APA/red.