200 Jahre alte Almhütte nach Party abgebrannt

Die "Ederalm" in Salzburg ist am Samstagabend abgebrannt. Schnee behinderte die Feuerwehren.

Die urige, zuletzt nur mehr privat genutzte Almhütte war Schauplatz einer Feier. Das Feuer brach gegen 19 Uhr aus, als sich gerade zehn Personen in der "Ederalm" aufhielten.

Flammen schlugen aus Kamin

Ein Gast bemerkte beim Verlassen der Hütte, dass Flammen aus dem Kamin schlugen. Er schlug Alarm, die Einheimischen flüchteten ins Freie.

Sie versuchten noch aus eigener Kraft, der Flammen Herr zu werden – ihre Bemühungen waren vergeblich. Die Feuerwehren Saalbach, Viehhofen, Maishofen und Zell am See rückten an.

Schnee behinderte die Anfahrt der Einsatzkräfte, die teilweise 200 Meter vom Brandort entfernt parken mussten. Als die ersten der rund 78 Florianijünger eintrafen, stand die Hütte bereits in Vollbrand.

Hoher Aufwand

Die Feuerwehrleute legten mehrere Schlauchleitungen. Wie "orf.at" berichtet, erhielten Sie Hilfe: Ein Polizeihubschrauber flog Feuerwehrleute auf den Berg und die Kohlmaisbahn nahm die bereits deaktivierte Wasserversorgung der Pistenbeschneiung wieder in Betrieb.

Dennoch wurde die Hütte komplett zerstört, ein angrenzender Stadel schwer beschädigt.

Besitzer trauert um Hütte

Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Es tue ihm sehr leid um das schöne, 200 Jahre alte Holzgebäude, sagte Almbesitzer Georg Kendler im Gespräch mit "orf.at". (aj)

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