Es sind verrückte Szenen, die eine Überwachungskamera im belgischen Lüttich aufnimmt. Ein Auto rast auf einen Kreisverkehr zu, hebt ab und fliegt direkt in ein Gebäude – am Ende ist nur noch ein Loch zu sehen.
Nun ist klar: Am Steuer des Wagens saß ein belgischer Fußballer. Sofian Kiyine, der für OH Leuven in der höchsten belgischen Liga spielt, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der 25-Jährige musste im Anschluss mit mehreren Knochenbrüchen in ein Spital gebracht werden. Ein Sprecher des Vereins sagt: "Er befindet sich nicht in Lebensgefahr. Glücklicherweise waren keine weiteren Fahrzeuge oder Personen in den Unfall verwickelt."
Das hätte jedoch auch anders sein können. Das Gebäude war nämlich eine Turnhalle. Nur wenige Minuten vor dem irrsinnigen Unfall waren noch Kinder vor Ort. Zum Zeitpunkt, als Kiyine aber die Kontrolle verlor, waren sie bereits in der Umkleide.
Noch ist unklar, wieso der 25-Jährige so unglaublich abhob. Das belgische Medienportal "dhnet.be" schreibt, dass Kiyine mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h unterwegs gewesen sei.
Auf der Strecke sind eigentlich gut 90 km/h erlaubt. Einer der Kinder-Trainer vor Ort sah das Auto noch an ihm vorbeifliegen. Vom Klub heißt es: "Der Verein wartet auf mehr Klarheit über die genauen Umstände, wie es zu dem Unfall kam, bevor man weiter reagiert."