200 Radarsünder wurden doppelt bestraft

Bild: Fotolia (Symbolbild)
Doppelt hält besser. Aber in diesem Fall hatten 200 Braunauer Schnellfahrer wenig zu lachen. Sie wurden nämlich gleich zwei Mal aufgefordert, ihre Strafe zu zahlen. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellte. Die Datensätze der Stadtpolizei wurde zwei Mal an die Bezirkshauptmannschaft übermittelt.
Was war passiert? Im November schickte jene private Firma, die für die Radarmessung zuständig ist, ihre Datensätze an die Stadtpolizei Braunau. Die wiederum muss die Daten an die Bezirkshauptmannschaft weiterleiten, weil nur die BH die Anzeigen machen darf. Und aus Versehen schickte die Polizei die gleichen Daten zwei Mal.

Und so nahm alles seinen Lauf: Den 208 Radarsündern flatterten damit gleich zwei Strafanzeigen ins Haus. "Es haben sich sofort einige Lenker gemeldet, die sich beschwert haben und uns auf den Fehler aufmerksam gemacht haben", sagt Eva Gaisbauer, Verkehrsreferentin der BH Braunau.

Gaisbauer versichert, dass niemand doppelt zahlen muss. "Wir forschen die Besitzer aus und buchen das zu viel Gezahlte wieder zurück. Einige haben sich schon gemeldet, denen haben wir gesagt, dass sie natürlich nur eine Strafe zahlen müssen", erklärt sie gegenüber "Heute".

 
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