Der in Wattens baut 200 Mitarbeiter ab, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.
Zuletzt arbeiteten rund 4.800 Mitarbeiter am Stammsitz. Die Maßnahmen seien mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt worden und sollen in erster Linie über natürliche Fluktuation abgefedert werden, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen setze auf sozialverträgliche Lösungen im Rahmen der bestehenden Arbeitsstiftung.
Swarovski gab zudem bekannt, dass der Kristallbereich heuer zweistellige Umsatzzuwächse verzeichne. Der Konzern will seine „Neuausrichtung“ fortsetzen, um „dem Abschmelzen eines wesentlichen Vertriebskanals im Firmenkundengeschäft“ Rechnung zu tragen. Künftig soll verstärkt in kundennahe Dienstleistungen, Innovation und Neugeschäfte investiert werden.
In den nächsten drei Jahren seien mit mehr als 90 Mio. Euro „massive Investitionen“ vorgesehen. Die Innovations- und Technologiekompetenz soll in Wattens konzentriert werden.
Es sollen alle Möglichkeiten der Arbeitnehmerförderung ausgeschöpft werden, teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) schriftlich mit.