2000 Umweltfälle in Arbeit

Der Aktenberg auf dem Tisch des niederösterreichischen Umweltanwalts Harald Rossmann türmt sich immer höher auf: Stolze 2000 Umweltfälle waren im Vorjahr anhängig.

Gegenüber 2008 ist das ein Zuwachs von etwa zehn Prozent. Rossmann führt den Zuwachs insbesondere auf geänderte rechtliche Rahmenbedingungen zurück: Gesetzesnovellen haben die Möglichkeiten zur Durchführung von Umweltverfahren ausgedehnt.

Verglichen mit 2008 um zehn Prozent mehr Akten
Sein Team ist zwar nur neun Köpfe groß. Dennoch konnte es 2009 die Mehrzahl der Fälle innerhalb weniger Monate erledigen.

Abweisende Bescheide stellt der Umweltanwalt eher selten aus: Nur 20 Prozent der Verfahren endeten negativ.

Die größten Brocken, mit denen Rossmann in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte: die Festlegung der Semmeringbasistunnel-Trasse, der umstrittene Steinbruch in Paudorf (Bez. Krems Land) und die Schnellstraße S1.

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