2013 bereits 13 Übergriffe auf Schwarzkappler!

Bild: Denise Auer
Bespuckt, beschimpft, gerempelt: Tätliche Angriffe gehören zum Arbeitsalltag der Schwarzkappler. 13 Übergriffe hat es 2013 bereits gegeben. Die jüngste Attacke, bei der einem Kontrollor am Mittwoch die Nase gebrochen wurde, war die wildeste - bisher.
wurde, war die wildeste – bisher.

Die Einvernahmen sind nach der blutigen Attacke auf einen Kontrollor der Wiener Linien abgeschlossen. "Der Fahrgast wurde in der Station Johnstraße zur Ausweisleistung aufgefordert. Diesen wollte er aber nur einem Polizisten zeigen", berichtet Polizeisprecherin Camellia Anssari. Dann sei es zu einer Rangelei gekommen und er habe mit dem Kopf zugestoßen.

Die Wiener Berufsrettung musste den Schwarzkappler mit einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus bringen. "Das war sicher die brutalste Attacke dieses Jahres", erklärt Öffi-Sprecher Dominik Gries. Übergriffe auf Kontrollore sind aber keine Seltenheit. Am Donnerstag wollen die Wiener Linien in einem Gespräch näher auf das Thema eingehen.

Die Wiener FPÖ fordert nach der Attacke eine eigene U-Bahn-Polizei sowie Zugangssperren, die nur mit gültigem Ticket überwunden werden können. Eine Idee, mit der zuletzt die Stadt-ÖVP im Gemeinderatswahlkampf 2010 aufs Abstellgleis fuhr.

Andreas Huber
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