208 Notfalleinsätze in der Silvesternacht in NÖ

Die Silvesternacht verlief sehr ruhig für Rettung und Feuerwehr.
Die Silvesternacht verlief sehr ruhig für Rettung und Feuerwehr.picturedesk.com (Symbolbild)
Die Silvesternacht im Lockdown: Um 96 Einsätze weniger als im Vorjahr verzeichnete der NÖ Rettungsdienst. Auch die Wehren hatten weniger Einsätze.

Auch Silvester 2020/21 war wie das gesamte Jahr anders. Die NÖ Rettungsdienste mussten zu 208 Notfalleinsätzen ausrücken, das waren um 96 Einsätze weniger - also rund ein Drittel - als im Vorjahr. Der höchste Rückgang seit Jahren. Bei Notruf NÖ wurden durch die speziell geschulten Mitarbeiter im Laufe der Silvesternacht 507 Telefonate geführt, in denen viele Erste-Hilfe- und Sicherheitsanweisungen gegeben wurden.

Lockdown machte sich bemerkbar

"Das professionelle System und die perfekte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sicherten aber auch hier eine rasche Notfallversorgung. Zum Jahreswechsel die besten Wünsche für das neue Jahr und einen großen Dank an Einsatzkräfte unserer Rettungsorganisationen für ihre beispiellose tagtägliche Einsatz- und Hilfsbereitschaft“, bedankt sich NÖGUS Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger.

Der Lockdown machte sich auch in dieser Nacht extrem bemerkbar. Wie an allen anderen Tagen im Jahr standen auch in der Silvesternacht die MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbunds, der Christophorus Flugrettung, der Acute Community Nurses, der Berg-, Wasser- und Höhlenrettung, des NÖ Ärztedienstes, des Akutteams NÖ und der Johanniter-Unfall-Hilfe bereit, um bei Notfällen und anderen Hilfeleistungen sofort für die Bevölkerung da zu sein. Jedoch bedeutete es für sie die ruhigste Nacht seit Jahren.

Nur ein Einsatz wegen Verletzung mit Feuerwerkskörper

Alleine von 21.00 Uhr abends bis 05.00 Uhr früh wurden durch Notruf NÖ insgesamt 393 Dispositionen durchgeführt - ein Rückgang von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es gab nur einen Einsatz wegen einer Verletzung mit Feuerwerkskörper. Nach einem Verkehrsunfall kurz nach Mitternacht in Amstetten, bei dem zwei Personen schwer verletzt und durch mehrere Rot Kreuz Teams versorgt wurden, musste eine davon mit dem Nachtnotarzthubschrauber Christophorus 2 in ein Klinikum geflogen werden.

Feuerwehr musste "nur" 14 Mal ausrücken

Die meisten der 84 Einsätze zu denen in der Nacht sogar ein Notarzt ausrücken musste, waren bedingt durch bewusstlose Patienten nach übermäßigen Alkoholgenuss, Stürzen mit Kopfverletzungen sowie hauptsächlich akute Erkrankungen durch Herz- und Lungenprobleme. Auch hier wurde im Vergleich zum letzten Jahr ein starker Rückgang bei den Notarztalarmierungen verzeichnet.

Die FF Zistersdorf wurde noch am Altjahrestag zu einem Dachstuhlbrand alarmiert.
Die FF Zistersdorf wurde noch am Altjahrestag zu einem Dachstuhlbrand alarmiert.FF Zistersdorf

Die Feuerwehren aus Niederösterreich teilten ebenfalls die Meinung vom Rettungsdienst. "Es war eine sehr ruhige Nacht", heißt es in einer Aussendung. Zu vierzehn Bränden mussten sie ausrücken. Darunter ein Dachstuhlbrand in Ringelsdorf (Bezirk Gänserndorf), ein Zimmerbrand in Korneuburg und vier Mal brannten Mülltonnen. Der Rest waren Heckenbrände. Insgesamt waren in in der Silvesternacht 17 Feuerwehren mit 210 Einsatzkräften mit Löscharbeiten beschäftigt.

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