Die Skulptureninstallation des deutschen Künstlers Ottmar Hörl im Salzburger Mirabellgarten wurde vorzeitig beendet. Grund dafür ist das Verschwinden von 210 der ursprünglich 230 aufgestellten Mini-Mozarts.
Seit dem 15. Juli waren die rund 50 Zentimeter großen, goldenen Mozartfiguren öffentlich zugänglich. Bereits nach zwei Wochen fehlten mehr als 80 Figuren, inzwischen sind nur noch 20 Exemplare vorhanden, die im Auftrag des Künstlers gesichert wurden.
Wie kurier.at berichtet, erklärte die Internationale Stiftung Mozarteum, dass es nicht möglich sei, kurzfristig Ersatz zu beschaffen. Die Verantwortlichen bedauern das vorzeitige Ende der Installation, die eigentlich bis Ende August laufen sollte.
Trotz Maßnahmen, um die Figuren besser zu schützen, wurden auch weiterhin Stücke entwendet. Linus Klumpner, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum, betonte, dass Installationen im öffentlichen Raum Parametern unterliegen, die schwer kontrollierbar seien.
Der verbleibende Teil der Ausstellung „Mozart – das unbezähmbare Genie“ ist noch bis Ende August im Garten des Mozarteums (50 Mini-Mozarts) sowie im Mozart-Wohnhaus (40 Stück) zu sehen.